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Frosch im Hals

Kennen Sie den Frosch im Hals?

„Guten Abend meine Damen und Herren“ „QuAAAk!“

Haben Sie ihn auch schon gehört- den Frosch in Ihrem Hals?

Oder schlimmer noch: ALLE haben es gehört?

Sie möchten diesem kleinen Kerl gern die Gurgel umdrehen.

Sie verengen Ihren Hals noch mehr, um ihn zu zerquetschen.

Sie atmen ganz hoch, damit er nicht tiefer rutschen kann und räuspern zusätzlich ganz laut und heftig, um ihn zu vertreiben.

FALSCH GEQUAKT!

Wussten Sie schon, dass das Wort „Frosch“ im übertragenen Sinne auch „ängstlicher Mensch“ bedeutet?! Vielleicht ist auch Ihnen der Satz: „Sei doch kein Frosch“, nicht unbekannt…

Er taucht immer dann auf, wenn Situationen auf Sie zukommen, die bedrohlich wirken.

Wie eine Welle, die Sie zu überrollen droht, auf der der Frosch scheinbar ein Meister des Balancierens ist.

Schmeißen Sie ihn runter.

Ich will damit sagen: bringen Sie dem Frosch Manieren bei.

Wie das?

Atmen Sie tief in den Bauch, um mit dem nächsten Ausatmen auf dem Wort

FROOOOOOOOOSCH

die dadurch entstehenden Vibrationen im Körper zu spüren.

Tief und angenehm soll der Ton sein, der Ihren Körper durchströmt.

Das mag er gar nicht, der Frosch.

Das O ist ein offener Vokal, der sich ebenfalls gern im Hals breit macht- nur, ist er angenehm und braucht so viel Platz, dass der Frosch den Rückzug antreten muss.

Die tiefe Atmung wirkt beruhigend und das Tönen setzt das Hormon Oxytocin frei, auch als Vertrauens- oder Liebeshormon bekannt.

So viel Zuwendung erträgt der Frosch nicht. Er tritt den Rückzug an.

Absolute Ebbe für ihn.

Sie als Redner/in allerdings erleben eine Flut von Kraft.

Erleben Sie das Gefühl von Einklang, wenn Ihr Körper, Ihre Stimme und Ihre Worte eine Einheit bilden. Lassen Sie sich stimmen.

Viele Menschen leiden unter ihm: dem berühmten Kloß im Hals.

Auch gern als Frosch im Hals bezeichnet.

Er äußert sich durch eine belegte Stimme, die, so klingt es, im Hals stecken geblieben ist. Die Stimme ist außerdem kaum verständlich und zwingt den Sprechenden dazu, mehr Druck im Hals aufzubauen, um den spröden Klang durch Lautstärke auszugleichen.

Das bewirkt allerdings das Gegenteil.

Der Vortragende hat das Gefühl, sich ständig räuspern zu müssen.

Ein Räuspern ist aber wie Erdbeben auf den Stimmlippen und der Kehlkopf produziert Schleim, um den empfindlichen Apparat zu schützen.

Ein elender Kreislauf entsteht.

Ein gutes stimmliches und körperliches Warm-up hilft, dem zu entgehen.

Die Atmung soll aktiviert und die Stimme aufgewärmt sein, bevor Sie die Bühne betreten. Lassen sie sich stimmen.

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